Tag 6: Big Lake

31. August 2023 – Erkundung potentieller Untersuchungsflächen

Für Reinhard und Jakob ist die Nacht kurz. Um 2.00 Uhr fahren beide absprachegemäß zur Fläche, um nach dem Generator zu sehen – nicht ohne bei der Abfahrt die Funktionsfähigkeit der Alarmanlage getestet zu haben. Alles okay!

Christoph und Reinhold fahren um 5.00 Uhr los, um nachzutanken. Alles läuft noch.
Nachdem Frühstück zusammen mit den EMBRAPA-Kollegen fahren wir mit dem Pickup nochmal Richtung des Solemeus und machen ein Team-Foto.


Danach setzen wir die Arbeit auf der Fläche fort. Das Baumbohrteam wird dabei von drei brasilianischen Studenten unterstützt, die sich engagiert und wissbegierig der Aufgabe annehmen. Mittags sind auf der Untersuchungsfläche von den 13 Bäumen, die einen Durchmesser von mehr als 10cm haben, alle Stammholzproben genommen sowie die Höhe vermessen und der Kronendurchmesser beschrieben.
Well done!


Wir machen ein Gruppenfoto und gehen über Plantagen mit unterschiedlichen Bäumen und Pflanzen zurück zum EMBRAPA-Gebäude.


Währenddessen fahren Aleksander, Christoph, Gerald und Tigi nach Big Lake, um zu erkunden, ob die Fläche dort für Untersuchungen geeignet ist.
Die Fläche ist nur zu Fuß durch fast zwei Meter hohes Gras und undurchdringlichen Regenwald zu erreichen, der Transport der Geräte und des schweren Generators dorthin so gut wie nicht möglich.


Daher entschließen sie sich, auf die Untersuchung dort zu verzichten.
Statt dessen ist geplant das „ Instituto National de Pesquisas da Amazonia“ in Manaus zu besichtigen. Das  staatliche Foschungsinstitut ist für seine umfassende ökologische Amazonas-Sammlung bekannt.
Nach dem Mittagessen mit
den „klassischen“ Bestandteilen
ist erstmal Mittagsruhe angesetzt.


Kurz nach 16.00 Uhr drängt Tigi zum Aufbruch. Nach Messende um 17.00 Uhr müssen alle Geräte für die Boden- und Luftmessungen wieder abgebaut sowie der schwere Generator zur Unterkunft zurückgeschafft werden. Dies gelingt reibungslos vor Einbruch der Dunkelheit.


Nach dem Abendessen spielen wir in gemütlicher Runde zwei Runden Rummikub, jedoch erst, nachdem sich die „Walpersdorfer“-Spielregeln nach längerer Diskussion –  zumindest heute – gegen die indischen durchgesetzt haben.
Gegen 22.00 Uhr geht der sechste Tag im Amazonas-Regenwald und der letzte Tag in Calderon mit Vorfreude auf die kommenden Tage in Manaus entspannt zuende.