27. August. 2023 – Ankunft
!Ab sofort immer „local time“ – D-Manaus: -6 Std.!
Die Tiefschlafphasen waren wie erwartet und aufgrund der Enge im Flugzeug ziemlich überschaubar.
Um kurz nach 04.30 Uhr landen wir plangemäß und sicher in São Paulo.


Wichtige Erkenntnis: Utensilien wie iPods oder Brillen-Etuis sollte man während des Fluges nicht benutzen bzw. sicher verstauen, wenn man danach später nicht suchen will…
Wir gehen zur Grenzkontrolle und bekommen problemlos unser Drei-Monats-Visum.
Ob das mit dem Übergepäck wohl auch so einfach geht?
Gerald hat alles bestens vorbereitet und übergibt die Packlisten. Wir müssen alle sechs Kisten öffnen, damit ein entsprechender Abgleich erfolgen kann.
Kurze Zeit später bekommen wir die Freigabe und müssen auch nichts – wie befürchtet – bezahlen! Wir sind alle froh, dass diese Hürde so leicht genommen werden konnte.
Beim Check-in für die Inlandsflüge geben wir unser Gepäck erneut auf und nutzen das Flughafen-WLAN für Lebenszeichen.
Christoph zeigt Führungsqualitäten und ordert entschlossen einen schmackhaften brasilianischen Kaffee und typische (warme) Käsehappen.
Gegen 7.45 Uhr heben wir nach etwas längerer Wartezeit im Flieger A321 erneut ab, genießen die Beinfreiheit bei den Notausgängen und die Aussicht – zunächst über den Wolken, dann den tropischen Regenwald – zur Destination Manaus, wo wir um 11.30 Uhr landen. Alles läuft wieder reibungslos.





Bevor wir rausgehen, bittet uns Christoph für einen Moment zusammenzukommen, spricht wichtige Aspekte der Reise an und berichtet über die Lösung letzter Herausforderungen.
Aleksander wartet schon am Ausgang. Wir begrüßen uns herzlich und freuen uns, ihn gesund und munter wiederzusehen.
Mit dem EMBRAPA-Bus, in dem wir die gesamte Ausrüstung verstauen, und einem Pkw, fahren wir zum Hotel. Die Fahrt dauert eine gute halbe Stunde und wir bekommen erste Eindrücke von Manaus. Die größte Stadt im brasilianischen Regenwald hat fast zwei Millionen Einwohner.
Wir sehen das Fußballstadion und zahlreiche Hochhäuser. Das Erscheinungsbild der Stadt ist Städten in Südeuropa ähnlich.
Aleksander hat für eine Nacht ein schönes Hotel mit Klimaanlage und WLAN ausgesucht.
Wir bringen unser gesamtes Gepäck auf unsere drei Doppelzimmer und fahren danach mit ihm in ein für seine exzellente Qualität bekanntes Fischrestaurant.
Wir werden wahrlich nicht enttäuscht! Das Essen ist hervorragend. Das süffige heimische Bier, das aus kleinen Gläsern getrunken wird, ist die beste Wahl, die doch schon arg ramponierten Flüssigkeitsvorräte aufzufüllen.





Wir sprechen in lockerer und vertrauter Atmosphäre über die bevorstehenden Vorhaben und den morgigen Tag. Es gilt, die erforderlichen Nahrungsmittel einzukaufen. Zudem will Aleksander uns sein EMBRAPA-Institut zeigen und uns die Mitarbeiter vorstellen.
Aber Essen und Trinken macht zusätzlich müde, daher wollen wir alle möglichst schnell zurück ins Hotel.
Aleksander schlägt allerdings vor, dass er heute noch die brasilianischen SIM-Karten für uns besorgt. Mit Christoph, Tigi und Reinhard fährt er daher ins nahe Einkaufszenter. Die insgesamt sechs SIM-Karten kauft er in zwei Telefonläden, zwei davon können sofort unkompliziert freigeschaltet werden – alles klappt bestens! Um 20.00 Uhr ist der erste Tag in Manaus für alle beendet.